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Kann die SPD Bildungspolitik ?

Bildungspolitik     In der MOZ vom 21.12.2017 steht ein Artikel zu den Unterrichtsausfallstunden in Brandenburg. Diese waren in 2016 auf dem höchsten
                                                    Stand seit 10 Jahren.

Wenn ich diesen Artikel lese werde ich an die DDR erinnert, die Pläne wurden immer erfüllt und übererfüllt, aber es gab nichts zu kaufen.
Genauso ist es mit der Bildungspolitik in Brandenburg. Die regierende Koalition erzählt immer gern, wie viel neue Lehrer eingestellt wurden. Doch der Unterrichtsausfall steigt. Wird vielleicht mit Absicht die Anzahl der ausscheidenden Lehrer verschwiegen, damit der Bürger nicht merkt, das der Saldo zwischen Abgang und Zugang gar nicht so groß ist.
Die Landesregierung schwadroniert auch gern über die Mittelerhöhungen, die für die Bildung eingesetzt werden, auf die Anzahl der Fehlstunden scheint dies nicht zu wirken. Lehreranzahl und Ausfallstunden sind jedoch nur quantitative Aspekte der Bildungspolitik. Bei den Qualitativen scheint ebenfalls Stillstand in Brandenburg zu herrschen, denn ansonsten würden sich Verbesserungen bei den Vergleichstesten zeigen, aber Brandenburg liegt meistens im Schlußbereich der Bundesländer.
Doch diese nicht befriedigenden qualitativen und quantitativen Ergebnisse führen nicht zu kritischen Fragestellungen bei den Regierenden und schon gar nicht zu Veränderungen. Es herrscht das Motto aus DDR-Zeiten, die Partei hat bei der Bildungspolitik immer recht.

Genossen hier geht es um die Zukunft der Brandenburger Kinder, kümmert euch endlich um diese  Kinderim Bereich Bildung !!!


Inzwischen ist es ja schon eine Bedrohung, wenn die SPD die Bildungspolitik immer wieder in den Mittelpunkt von Wahlkämpfen stellt (wie im gesamten letzten Jahrzehnt). Wie lange soll die jetzige Koalition noch beweisen dürfen, dass sie Bildungspolitik nicht kann.

Jährlich gibt der Wirtschaftsbeirat der Bundesrepublik einen Bildungsmonitor heraus.
Im Bildungsmonitor 2016 wird eingeschätzt, dass es keine Fortschritte im Bildungssystem gegeben hat. Zu den Stärken und Schwächen des Bildungssystems der einzelen Bundesländer (damit wird indirekt anerkannt, das es 16 verschiedene Bildungssystem in unserem Land gibt) macht der Bildungsmonitior folgende Aussage:

Stärken und Schwächen der Länder
Die leistungsfähigsten Bildungssysteme haben laut der Studie Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg, die allerdings auch Schwächen aufweisen. Sachsen erreicht demnach Spitzenplätze bei der Forschungsorientierung, der Förderinfrastruktur und der Schulqualität, hat aber seit einigen Jahren einen Zuwachs an ausländischen Schulabbrechern.
Thüringen punktet mit hohen Bildungsausgaben je Schüler und sehr guten Betreuungsbedingungen. Das Bundesland habe jedoch einen sehr hohen Anteil älterer Lehrer, die in den kommenden Jahren nur schwer ersetzt werden könnten, urteilten die Forscher.
Bayern wiederum ist laut der Studie Spitze bei der beruflichen Bildung, bei der Vermeidung von Bildungsarmut und dem effizienten Mitteleinsatz im Bildungssystem, hat aber ebenso wie Baden-Württemberg weiterhin Nachholbedarf beim Ausbau von Ganztagsplätzen. Hamburg liegt bei der internationalen Ausrichtung des Bildungssystems vorne, verzeichnet aber auf der anderen Seite einen hohen Anteil an Schülern, die die Mindestanforderungen im Lesen oder Mathematik nicht erreichen. Auf den beiden letzten Plätzen rangieren Berlin und Brandenburg.
© CDU Stadtverband Altlandsberg 2018