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Strassenbeleuchtung in Altlandsberg

In unserer Stadt ist die Straßenbeleuchtung immer wieder ein Diskussionspunkt. Dies ist auch nicht verwunderlich, ist doch die Straßenausleuchtung., besonders in der dunklen Jahreszeit auch ein Sicherheitsfaktor.

Viele Bürger, vor allem in noch nicht ausgeleuchteten Straßen und Wegen, wünschen sich ein Mehr an Straßenlaternen. Ob den Bürger dabei immer bewusst ist, dass die Errichtung der Straßenbeleuchtung mit einem hohen Prozentsatz auf die Bürger umgelegt wird, also die Bürger diese Maßnahme hauptsächlich finanzieren müssen, wage ich zu bezweifeln.

Auch ist die Reparaturdauer bei Störungen oder Schäden oft ein Ärgernis, weil es zu oft zu lange dauert. Zumindest hier besteht Hoffnung, dass mit der Neuvergabe (Auftrag an neue Firma) sich hoffentlich etwas zum Positiven entwickelt.

                                                            Straßenbeleuchtung

Ausgangssituation



Im Stadtgebiet Altlandsberg gibt es insgesamt ca. 800 Straßenlaternen. Die Mehrzahl dieser Straßenlaternen (ca.612) sind Halogenhochdrucklampen, mit entsprechendem Stromverbrauch. Jährlich müssen ca. 165.000 € an Stromkosten für die Straßenausleuchtung vom Kämmerer berappt werden.

Es wird davon ausgegangen, dass ca. 40 Leuchten fehlen um die jetzt beleuchteten Straßenzüge zu komplettieren bzw. besser auszuleuchten.

Hinzu kämen die Straßenzüge, die bisher über keine Straßenbeleuchtung verfügen.

Der überwiegende Teil der vorhandenen Straßenlaternen sind durch Freileitungen miteinander verbunden. Diese Freileitungen sind bei Sturm oder kalten Temperaturen besonders anfällig und haben deshalb eine relativ hohe Ausfallrate. Verstärkt wird das Problem der Anfälligkeit noch dadurch, dass viele Straßenlaternen auf Holzpfählen montiert sind. Diese Holzpfähle sind schon in die Jahre gekommen und daher bei Sturmwetterlagen auch sehr anfällig. Auch hier müssen entsprechende Mittel aufgewandt werden, um die Schäden zu reparieren und den Status Quo zu erhalten.

Es sind daher folgende Aufgaben zu bewältigen:

Umstellung der vorhandenen Leuchtpunkte auf energiesparende Varianten

Ersatz der Freileitungen durch Erdkabel um die Störanfälligkeit zu verringern.

Ersatz der Holzpfähle durch andere Leuchtenträger, die Sturmwetterlagen besser vertragen.

Ausbau des Straßenbeleuchtungsnetzes.

Senkung der Energiekosten.

Nun es lässt sich lange darüber streiten, in welcher Reihenfolge die beschriebenen Aufgaben angegangen werden sollten.

Vorschlag: Durch eine von der SVV zu beschließende jährliche feste Summe werden die

                    Leuchtpunkte durch energiesparendere Systeme ersetzt. Die dadurch erzielten

                   Kosteneinsparungen bei den Energiekosten können dann anteilig in den Ausbau

                  des Leuchtennetzes und den Ersatz des Holzmasten investiert werden.

                   Dadurch entsteht wieder eine Kosteneinsparung bei den Reparaturen der

                   Holzmasten. Ein Ersatz der Freileitungen wird momentan nicht möglich sein, weil

                   dazu Tiefbaukapazitäten benötigt werden. Doch die vorhandenen Tiefbau-

                   kapazitäten sind gegenwärtig mit dem Verlegen von Glasfaserkabeln ausgelastet.
© CDU Stadtverband Altlandsberg 2018