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Verkehrskonzept Altstadt

In Altlandsberg soll erneut an einem Verkehrskonzept für die Altstadt gearbeitet werden.

Bei einer nichtöffentlichen Auftaktveranstaltung am 24.4.2018 in der Mensa des Hortes fand die erste Diskussion mit Verwaltung, Stadtverordneten, berufenen Bürgern, Vertretern der Schule und Stadtplanern zu diesem Thema statt.

Dabei ging es um Idee zur Lenkung des fließenden Verkehrs und der Lösung der Probleme beim ruhenden Verkehr.

Beim ruhenden Verkehr waren sich fast alle Teilnehmer einig, dass besonders die Berliner Straße ein Problem darstellt. Bei der Lösung des Problems gab es unterschiedliche Lösungsforderungen. Diese reichten von konsequentem Parkverbot bis zum Bau von unterirdischen Stellflächen. Die Befürworter eines Parkverbotes mussten sich selbstverständlich dem Argument stellen, dass ein Parkverbot massive Auswirkungen auf die dort ansässigen Gewerbe und besonders die Sparkasse hätte. Ebenso sind Auswirkungen auf die Mietentwicklung nicht auszuschließen. Vor Festlegung eines Parkverbotes für diesen Bereich sollen nach Auffassung des Autors solche Auswirkungen geprüft werde. Der Bürgermeister plädierte auch für vorherige Datenerhebung, fand aber leider wenig Unterstützung.
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Ein anderes akutes Problem ist, so befanden die Anwesenden, die Verkehrssituation bei der „Anlieferung“ der Kinder zu Schulbeginn. Große Zustimmung war für den Vorschlag zu spüren, bei nicht verkehrsgerechtem Verhalten einiger Eltern, mit drastischen administrativen Maßnahmen durch das Ordnungsamt für die Verbesserung der Situation vor der Schule zu sorgen. Die Stadtplaner hatten eine „Elternhaltestelle“ in der Klosterstraße vorgeschlagen. Nach intensiver Diskussion wurde allerdings eine „Elternhaltestelle“ im Bereich des Marktes oder des Parkplatzes beim Kleinbahnhof favorisiert.

Viel Raum nahm auch die Diskussion zur Einrichtung einer Buslinie nach Hönow ein. Auch die Entwicklung eines Radwegenetzes bedarf weiterer Diskussionen und konnte bisher nur angerissen werden.

Für den Verfasser kamen bisher die Themengebiete fließender Verkehr und Verkehrsleitlenkung etwas zu kurz. Auch Visionen, die mittelfristig bzw. langfristig wirken sind noch ausbaufähig. Allein der berechtigte Hinweis, dass an einer U-Bahnhaltestelle für Altlandsberg weiter gearbeitet werden soll ist zu wenig.

Es ist geplant im Mai / Juni auch die Öffentlichkeit in die Diskussion einzubeziehen. Es ist zu wünschen, dass sich viel Bürger daran beteiligen und gute Ideen für alle mitbringen.

Allerdings ist auch klar, dass es bei diesem Thema nicht gelingen wird, alle Interessen zufrieden zu stellen.
© CDU Stadtverband Altlandsberg 2018