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Wahl des neuen CDU Vorsitzenden durch Mitgliederentscheid



Sehr geehrte Frau Kramp Karrenbauer,



die bevorstehende Wahl eines neuen Parteivorsitzenden meiner langjährigen Partei CDU

könnte auch mal nach einem neuen Verfahren durchgeführt werden.

Der Vorsitzende / die Vorsitzende der CDU sollte meiner Meinung nach durch eine Mitgliederwahl erfolgen und nicht nur durch Proklamation auf dem bevorstehenden Parteitag.

Damit würde die Basisdemokratie gestärkt und den Mitgliedern die Möglichkeit gegeben direkt an Entscheidungen innerhalb der Partei mitzuwirken.

Gegenwärtig ist es dem „einfachen“ Mitglied de facto kaum möglich an Parteibeschlüssen mitzuwirken.

Mehr Basisdemokratie könnte auch dazu führen, dass die Partei auch wieder für mehr Menschen attraktiv wird und dies zu mehr Mitgliedern führt.

Eine Wahl des Parteivorsitzenden auf einem Parteitag sehe ich auch deshalb kritisch, weil unter den Delegierten eines Parteitages ein zu hoher prozentualer Anteil von Parteifunktionären und

Mandatsträgern auf Landes- bzw. Bundesebene vertreten sind.
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Diese Funktionäre und Mandatsträger können oft anders gelagerte Interessen haben, als die Basis.

Deshalb möchte ich auch vorschlagen in die Geschäftsordnung der CDU auf Bundes- und Landesebene zu verankern, dass nicht mehr als 15 % der zu wählenden Parteitagsdelegierten eine hauptamtliche Parteifunktion bzw. ein Landtags- oder Bundestagsmandat inne haben dürfen. Auch dadurch kann die Basisdemokratie innerhalb der Partei gestärkt werden und die Parteispitze wird damit auch automatisch stärker mit den Problemen der Menschen und der Gesellschaft konfrontiert und die „Bodenhaftung“ geht nicht so schnell verloren.




Alfred Kuck
© CDU Stadtverband Altlandsberg 2018