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Bei Licht betrachtet ...

(SRB Zeitung, Horst Hildenbrandt) Dieser Artikel war vom Nachtwächter Horst Hildenbrandt eigentlich als Kolumne für das Stadtmagazin vorgesehen. Zum wiederholten Mal wurde ihm die Veröffentlichung verwehrt. Die SRB-Zeitung nimmt auch im 23. Jahrgang ihres Bestehens keine Zensur vor und so haben wir keinerlei Problem damit, diesen Beitrag bei uns zu veröffentlichen.

Jetzt ist es langsam genug, was hier auf dem Schlossgut von dem ehemaligen Pächter und der BI (Bürgerinitiative) veranstaltet wird. Wenn sich der "Verein" an die Spielregeln gehalten hätte und wüßte was Demokratie bedeutet, wäre es nicht zu dieser Eskalation gekommen. Hier werden zwei verschiedene Themen in einen Topf geworfen, nämlich die berechtigten Interessen des Vereins, und der Wunsch des Herrn Müller, gegen die Aktivitäten Altlandsbergs und der Mehrheit der Bevölkerung, hier auf dem Schlossgut wieder etwas erstehen zu lassen.

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Ein Schlossgut für Lust und Laune

(SRB Zeitung, Jörg Wagner) Das Schlossgut ist das letzte zum Sanierungsgebiet Altlandsberg zählende Areal, welches nach 20-jähriger erfolgreicher Sanierung der historischen Altstadt entwickelt wird. Das Konzept wird in mehreren Etappen realisiert. Die erste Etappe beinhaltet die Sanierung und Restaurierung des Brau- und Brennhauses und der Schlosskirche. Diese bilden gemeinsam mit dem Gutshaus eine wirtschaftliche Einheit. In der zweiten Etappe werden der Domänenhof, der Schlosspark als barocker Lustgarten und teilweise als Naturschutzgebiet sowie der Irrgarten- und Labyrinthpark und der Bürgeracker etabliert. Alle Sanierungsmaßnahmen sind dem Denkmalschutz, der Nutzung alternativer Energien und der barrierefreien Erschließung verpflichtet.

Bisher läuft alles nach Plan, die Fördermittel fließen, die Arbeiten gehen gut voran und dennoch gibt es Knatsch rund um das Baugeschehen auf dem Schlossgut.

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"Alt-Bürgermeister will den Wechsel"

Altlandsberg/Wilkendorf (MOZ) Altlandsbergs Bürgermeister Arno Jaeschke bekommt nun auch Gegenwind von seinem Amtsvorgänger Manfred Andruleit und Ex-Kämmerin Brigitte Kurras. Jaeschkes Aussagen zum Zusammenhang eines früheren Kredits mit dem Abwahlverfahren könnten sie nicht unwidersprochen lassen, sagten sie der MOZ.

Den vollständigen Artikel können Sie auf MOZ.de weiterlesen.


Leserbriefe, veröffentlicht auf MOZ.de, abgerufen am 06.03.2012 bzw. 25.02.2012:


Die alten Seilschaften schlagen zurück
vom 04.03.2012 12:24:12

 

Wenn man Herrn Andruleits Worten folgen möchte, muss es sich bei der Stadtverwaltung Altlandsberg bis zu seinem Ausscheiden um ein vorbildlich geführtes und funktionierendes Gebilde gehandelt haben.
 Das dem nicht so gewesen ist, habe ich persönlich erleben dürfen.
 Direkt nach dem Kauf unseres Grundstücks im Jahr 2003(die Bauarbeiten für das Haus begannen gerade) bekamen wir von der Verwaltung mit Bußgeldern drohende Briefe wegen der Grünfläche vor unserem Grundstück(der Rasen war nicht gemäht). Das war natürlich ein „herzlicher“ Empfang und erst ein Besuch bei der Verwaltung und der Hinweis, dass angrenzende Grundstücke weitaus verwilderter seien und der Ton die Musik mache, sorgten für Abhilfe. Seit wir das Grundstück tatsächlich bewohnen, ist auch der Rasen selbstverständlich gemäht.
 Mit dem Antritt von Herrn Jaeschke wurde festgelegt, dass die Gemeinde solche Schreiben erst wieder versendet, wenn die stadteigenen Grundstücke die gestellten Anforderungen erfüllen. Das empfand ich als bürgernah.
 Frau Kurras gefiel sich in ihrer Amtszeit im Verfassen von Briefen, in denen mit Enteignung(!) gedroht wurde – es ging um die geforderte(nicht etwa gewünschte) Übertragung von Straßenland.
 Eine für alle Beteiligten kostenneutrale Übertragung bei unserem Berliner Notar im Rahmen des Erwerbs des Grundstückes wurde trotz mitgeteiltem Termin ignoriert und es sollte ein für die Stadt kostenpflichtiger Termin in Strausberg erfolgen.
 Ich erinnere mich, dass diese Briefe in der Nachbarschaft für erhebliche Unruhe sorgten, erst der Gang zum Rechtsanwalt und offenbar die Entfernung der Dame sorgten dann für Ruhe.
 Dafür möchte ich Herrn Jaeschke persönlich an dieser Stelle danken.
 Das Herr Jaeschke sich zu laufenden Verfahren „Bruchmühler Kreditaffäre“ gegenüber Dritten(Herrn Andruleit) nicht äußert, erscheint nachvollziehbar, zumal sich die heutigen Stadtverordneten eiligst distanzieren(siehe Frau Strys in der MOZ, 23.02.2012).
 Was im Rahmen dieses Verfahrens an Filz ans Tageslicht kommen wird, darf gespannt erwartet werden. Die Gemengelage umgewidmeter Abwasser- Kredite für Grundstücksentwicklungen in die zufällig der Ortsteilbürgermeister eingebunden ist, hört sich jedenfalls interessant an. Die Abläufe bei den Umwidmungen, und der anschließenden Bautätigkeit inkl. der damaligen Nutznießer sollten aufmerksam verfolgt werden.
 Zu den Verdiensten Andruleits darf man wohl den völlig überdimensionierten Sportplatz der SG 47 Bruchmühle zählen, dessen hoher Unterhalt offenbar dafür sorgt, dass es für die Kinder des Ortsteil auf absehbaren Zeit keine vernünftigen Freizeitmöglichkeiten geben wird.
 Der Sportplatz selbst ist übrigens für Kinder und Jugendliche außerhalb der Trainingszeiten gesperrt. Also ein toter Ortsmittelpunkt mehr.
 Das geplante Bürgerhaus für Bruchmühle wird jedenfalls schon ganz selbstverständlich in die Planungen des Sportvereins einbezogen, was wohl nichts anderes bedeutet, dass wieder die altbekannten Gesichter zu den Hauptnutzern des Gebäudes zählen werden.




Der „Märchenonkel“ Andruleit hat mal wieder zugeschlagen
vom 25.02.2012 17:08:14

(von der MOZ inzwischen entfernt- aber noch im "google-cache" vorhanden)



[...]

 

Auf die entscheidenden Punkte ist Andruleit aber nicht eingegangen:

- Hat Herr Andruleit in der Sache nun gegen Gesetze verstoßen oder nicht?

- Hat er Kenntnis von der Rechtswidrigkeit besessen?

- Wenn ja, warum hat er trotzdem gehandelt?

- Warum hat Andruleit das ausstehende Geld nicht richtig eingetrieben?

- Lag das daran, dass es sich um einen Kommunalpolitiker handelte? Wurden „normale Bürger“ ebenso „nachsichtig“ behandelt?

- Wie kann es sein, dass die Stadt seit Jahren bisher kein Geld reinbekommen hat, wenn doch die Forderungen durch Grundschuld-Eintragungen abgesichert gewesen sein sollen?

- Hat die Verwaltung die Information besessen, dass die Rückzahlung wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse der Genossenschaft ungewiss war?

- Waren die Kredite (mittelbar) durch eine namhafte Baufirma gesichert? Wenn ja, warum hat Andruleit diese Sicherheit nicht in Anspruch genommen?

- Wurden in den Originalen der Rechnungsprüfungsberichte „nichtgenehme Passagen“ herauskopiert, bis der damaligen Verwaltungsspitze die Prüfberichte gefielen, sodass den Abgeordneten frisierte Rechnungsprüfungsberichte vorgelegt wurden?

- Wie sollen die damaligen Abgeordneten dann von den Vorgängen erfahren haben?

 

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