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Bei Licht betrachtet ...

(SRB Zeitung, Horst Hildenbrandt) Dieser Artikel war vom Nachtwächter Horst Hildenbrandt eigentlich als Kolumne für das Stadtmagazin vorgesehen. Zum wiederholten Mal wurde ihm die Veröffentlichung verwehrt. Die SRB-Zeitung nimmt auch im 23. Jahrgang ihres Bestehens keine Zensur vor und so haben wir keinerlei Problem damit, diesen Beitrag bei uns zu veröffentlichen.

Jetzt ist es langsam genug, was hier auf dem Schlossgut von dem ehemaligen Pächter und der BI (Bürgerinitiative) veranstaltet wird. Wenn sich der "Verein" an die Spielregeln gehalten hätte und wüßte was Demokratie bedeutet, wäre es nicht zu dieser Eskalation gekommen. Hier werden zwei verschiedene Themen in einen Topf geworfen, nämlich die berechtigten Interessen des Vereins, und der Wunsch des Herrn Müller, gegen die Aktivitäten Altlandsbergs und der Mehrheit der Bevölkerung, hier auf dem Schlossgut wieder etwas erstehen zu lassen.
Das, was hier geplant wurde, und wofür wir auch Fördergelder erhalten haben, gehört zur Geschichte unserer Stadt. Seit der Verein bereits 2012 darauf aufmerksam gemacht wurde, was die Stadt auf dem Schlossgelände plant, versucht man, diese Bauaktivitäten zu verhindern. Ich bin der Meinung, wenn ein Verein schon viele Jahre seine Geräte unter "Verschluß" hält, und sie nicht für Besucher und Gäste zur Besichtigung frei gibt, sollte man jetzt nicht jammern. Zudem sollte man in der Lage sein, innerhalb eines Zeitfensters von über zwei Jahren, Räumlichkeiten für die historischen Landmaschinen zu finden. Es gibt eine Menge von Ungereimtheiten in dieser Kontroverse, die der Verein mit Absicht nicht anspricht, da sonst viele Sympathien für diesen "Verein" verfliegen würden.

Die Stadt hat Fördermittel erhalten, die in einem vorgegebenen Zeitrahmen, auch ausgegeben werden müssen. Wenn von der Stadt oder anderen Vereinen defekte Geräte im Naturschutzgebiet abgestellt worden wären, hätte diese BI (Bürgerinitiative) schon Bei Licht betrachtet..... längst die zuständigen Behörden informiert. Immer wieder kommen diese Mitglieder unberechtigt auf die Baustelle, um zu fotografieren. Man hat sich zur Aufgabe gemacht, einen normalen Arbeitsablauf auf dem Gelände mit allen Mitteln zu verhindern.

Jetzt spätestens ist die Zeit gekommen, in der Bürgermeister und die Verwaltung der Stadt Altlandsberg handeln müssen und zwar mit allen Mitteln, die das Gesetz zuläßt. So sieht es der Nachtwächter

(Quelle: SRB Ausgabe 5 vom 06.03.201506.03.2015 )
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